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Naturkosmetik – Bio Kosmetik ohne Tierversuche

Hallöchen ihr Lieben,

heute möchte ich euch einen interessanten Beitrag zum Thema Naturkosmetik vorstellen. Genauer gesagt geht es darum, wie ihr als Verbraucher erkennen könnt, ob für die Inhaltsstoffe eines kosmetischen Produkts Tierversuche durchgeführt wurden.

Der Artikel selbst entstammt dieses Mal nicht meiner eigenen Feder, sondern wurde von dem Gastautor Herr Schneider verfasst. Vielen Dank an dieser Stelle und nun euch viel Spaß beim Lesen!


 

Nachdem wir schon viel Raubbau an der Natur betrieben haben, ist es uns in den letzten Jahren langsam gelungen wieder mehr Bewusstsein für unsere Umwelt, Mitmenschen und Tierwelt zu entwickeln.
So achten heutzutage mehr Menschen darauf, woher ihre Kleidung stammt, wo ihr Essen herkommt und vor allem wie die Tiere gehalten worden und woraus ihre Kosmetika bestehen.

Es würden bestimmt noch mehr Menschen bewusster mit diesen Dingen umgehen, wenn sie nicht durch negative Schlagzeilen wie Ekelessenskandale, Schwindelvorwürfe und anderer Machenschaften gegen Verbraucher verunsichert würden.
Um dem Verbraucher ein Gefühl für mehr Sicherheit zu vermitteln, hat man viele Siegel eingeführt, die mehr Transparenz schaffen sollen. Damit hat man jedoch das Gegenteil erreicht. Inzwischen gibt es dutzende Siegel, von denen keiner mehr weiß, welches für ihn das Wichtige ist.

Keine Chance für Tierversuche?

Woran erkennt man z.B. dass für die eigene Bio Kosmetik wirklich kein Tier leiden musste?
Bio ist nicht gleich Bio! Das hört man immer wieder, auch bei Lebensmitteln.

Zuerst muss man korrekterweise sagen, dass nicht für das Endprodukt Tierversuche durchgeführt werden, sondern für die Rohstoffe.
Wer sicher gehen will, dass für die Inhaltsstoffe seines verwendeten Produkts keine Tierversuche durchgeführt wurden, muss ein wenig Recherche betreiben.
Denn obwohl seit 2009 Tierversuche für neue Inhaltsstoffe in der EU verboten sind, ebenso wie der Verkauf von Endprodukten aus Tierversuchen aus Drittländern, gibt es wie so oft einen Haken.
Tierversuche sind dann gestattet, wenn sie nicht nur in Kosmetika vorkommen, sondern auch in anderen Produkten wie Arzneimitteln.
Leider gibt es kaum Rohstoffe, die nur in Kosmetika vorkommen!

Achten Sie auf den Hasen!

Das wichtigste Siegel ist der „Hase mit schützender Hand“ des Internationalen Herstellerverbands gegen Tierversuche in der Kosmetik e.V. (IHTK).
Der Verband listet auf seiner Webseite Hersteller auf, die sich an die Richtlinien des IHTK bzw. des DTB (Deutscher Tierschutzbund) halten, indem das Herstellen von Produkten durch tote oder gequälte Tiere strengstens untersagt ist. Außerdem dürfen keine neuen Inhaltsstoffe verarbeitet werden, die nach 1979 getestet wurden.
Weitere Bekannte Siegel sind das BDIH Siegel, NaTrue und Ecocert, welche ebenfalls mit strengen Auflagen verbunden sind.

Ein Beispiel eines echten Naturprodukts

Als Beispiel für eine Marke, die sich von Tierversuchen distanziert, ist Tautropfen.
Bei den Tautropfen Produkten handelt es sich um Wellness- und Pflegeprodukte, bei denen besonderer Wert auf natürliche Rohstoffe gelegt und sich von Tierversuchen klar distanziert wird.
Bademilch, Duschgel, Hand- und Gesichtscreme oder Körperpeeling aus Meersalz, für jeden ist etwas dabei.

Auf der Webseite der Firma Tautropfen GmbH findet man außerdem noch Informationen über Zertifizierungen der Produkte (wie das BDIH Siegel) und über das Familienunternehmen.
Wer Tautropfen ausprobieren möchte, kann sich auf Bio-Naturwelt.de umschauen und findet dabei bestimmt noch andere Artikel um den eigenen Wohlfühlfaktor zu erhöhen – ohne schlechtes Gewissen.

Autor: Dori

Hey, ich bin Dori und schreibe auf meinem Blog über alles, was mit Make-Up, Nägeln, Beauty und Lifestyle zu tun hat. Dies möchte ich natürlich gern mit dir teilen. Du findest mich auch auf Facebook oder Google+

2 Kommentare

  1. Hallo,

    zum Glück gibt es mittlerweile schon einige Hersteller, die auf Tierversuche verzichten.Trotzdem muß man manchmal noch vorsichtig sein, wo die Rohstoffe her kommen.
    Auf der Seite von Peta kann man viele Hersteller finden, die versichern, dass auch die Rohstoffe nicht mit Tierversuchen getestet wurden.

    LG
    Kathrin

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